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Ein paar einleitende Worte über den Schapendoes Der Schapendoes ist ein Hütehund, der überwiegend in den niederländischen Heidegegenden an Schafsherden eingesetzt wurde. Er arbeitet selbstständig, ist intelligent und bewegungsfreudig. Seinen Arbeitswillen, den leichtfüßigen Gang sowie seine Sprungkraft hat er bis heute behalten, obwohl er nicht mehr häufig an der Herde anzutreffen ist. Nicht jeder hat die Schafsherde beim Haus oder möchte den Garten mit Laufenten bevölkern. Es gibt aber zahlreiche Schapendoes-Besitzer-/Innen, die - wann immer sich die Gelegenheit bietet - mit ihren Doesjes Hütelehrgänge oder Hüte-Trainings besuchen. Das soll aber nun nicht heißen, dass der Schapendoes ohne Herdenarbeit völlig unglücklich wäre und ständige Beschäftigung / Arbeit fordert. Unsere Hunde können durchaus ruhig im Haus liegen oder sich beim Lesen eines Buches zu Herrchen/Frauchen gesellen. Ist dann wieder Aktivität angesagt, sind sie aber sofort hellwach und aufmerksam. Geeignete Aktivitäten Neben diesen sportlichen Aktivitäten gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten im täglichen Leben, sich miteinander zu beschäftigen. Unsere Hunde haben beispielsweise großen Spaß an kleineren Tricks, wie sie teilweise auch beim dog-dancing einfließen. Das kann z.B. das ‘durch die Beine laufen lassen’ sein, rückwärts zwischen den Beinen ‘einparken’ und vieles mehr. Manchmal sind es auch die kleinen Dinge aus dem Alltag, die viel Freude bereiten. Das Leckerchen, das nicht einfach nur gegeben wird, sondern aus einem Paket oder einer Papierrolle ausgepackt werden muss. Oder die Frischhaltebox, die man erst öffnen muss, bevor man sich das Leckerchen daraus nehmen kann. Wichtig ist, dass es beiden Freude bereitet. Bei uns gibt es auch das ‘Pflichtprogramm’ - gute Erziehung muss sein. Unsere Hunde sollen allen Alltagssituationen gewachsen sein und jederzeit abrufbar sein. Daneben gibt es aber auch eine gehörige Portion ‘Spaßfaktor’. Die Pflege Hier sehen Sie keinen liegenden Hund! Das ist die herausgekämmte ‘Wolle’, die wir mal kunstvoll zu einem ‘Strickhündchen’ zusammengelegt haben. Das Wesen und der Alltag Wir sind täglich mit den Hunden ca. 3 Stunden unterwegs, wenigstens ein Spaziergang am Tag mit anderen Hunden. Nicht jeder hat im Haus das große Hunderudel leben und den Sozialkontakt zu anderen Vierbeinern brauchen sie einfach. Da unterscheidet sich der Schapendoes aber ebenfalls nicht von anderen Rassen.
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Doch nun zu unseren drei Schapendoes - Damen: |
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Amie wurde am 19.10.2005 geboren und ist unser erster Schapendoes. Sie hat die ganze Familie in kürzester Zeit von sich eingenommen und hat einen wirklich liebenswerten Charakter. Auch wenn mittlerweile 3 Schapendoes unser Haus bevölkern, ist und bleibt sie etwas ganz Besonderes. Amie freut sich immer sehr über Besuche in der Hundeschule, noch viel mehr über Ausstellungen, sie liebt kleine Tricks und natürlich das Agility-Training. Das machen wir ‘nur zum Spaß’ (also nicht turniermäßig) und es ist toll anzusehen, wie sie über die Hindernisse fliegt. Was sie überhaupt nicht mag sind Stöckchen im Fell (und in ihrem langen Fell bleibt natürlich so einiges hängen) oder Spaziergänge bei ‘Sauwetter’. Die Phobie gegen Blätter und Stöckchen im Fell hindert sie aber in keiner Weise daran über ein frisch gepflügtes Feld zu toben oder noch besser über ein gerade abgeerntetes Feld mit vielen Stoppeln. Um Pfützen macht sie abgesehen vom Trinken einen riesengroßen Bogen (bloß nicht naß machen), genauso groß ist die ‘Freude’ über das Pfoten-Duschen (wenn man sich halt auf dem gepflügten Feld eingesaut hat). Abgesehen von all den ‘normalen Hundeaktivitäten’ ist sie auf Ausstellungen überaus erfolgreich, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass ihr diese Besuche so viel Freude machen. Wir betreiben aber auch das Ausstellungswesen nicht so fürchterlich ernsthaft, wobei wir uns natürlich trotzdem über gute Ergebnisse und Bewertungen freuen. Damit ihre Freude daran auch bestehen bleibt, wird immer mal wieder in einem Bewertungsring gespielt oder halt ein paar Kunststückchen probiert. Wir finden, dass auch bei einer Ausstellung das positive Wesen des Schapendoes eine Rolle spielen soll und sie darf sich daher auch in der Championsklasse während der Wartezeiten ‘bewegen’ (und muss nicht die ganze Zeit stillstehen). Das wird bei anderen Hunderassen häufig nicht gern gesehen, aber unserem ursprünglichen Schapendoes ist glücklicherweise das Schicksal erspart geblieben, dass Frauchen/Herrchen ständig an ihm rumzupfen und Kopf/Rute hochhalten müssen. Am liebsten tobt sie durch Sand (wobei die lange Autofahrt zu unserem Lieblings-Domizil in Dänemark nur als notwendiges Übel akzeptiert wird) und dann geht es im fliegenden Galopp die Dünen rauf und runter.
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Bommel ist 1,5 Jahre jünger als Amie (geboren am 4. Juli 2007) und wie Amie stammt sie aus einem großen Wurf (11 kleinen Doesjes). Sie war schon als Welpe ein echter Wildfang und immer zum Spielen aufgelegt. Bevor Bommel zu uns kam, haben wir uns viel Gedanken über das Kennenlernen der beiden gemacht - es hat sich aber gezeigt, dass Amie die kleine Halbschwester sehr schnell adoptiert hat und sie hat sich im wilden Spiel wirklich viel gefallen lassen. Bommel’s Charakter unterscheidet sich von Amie sehr: Sie ist natürlich genauso liebenswert und ein echter Kuschelhund. Aber manchmal denken wir, dass sie nur NULL (für die Ruhepausen) und 1 (Speed) kennt. Sie liebt wildes Spiel mit anderen Hunden oder der Familie genauso wie die Arbeit auf dem Hundeplatz oder Agility. Für das ‘fein-geistige’ Üben von Tricks oder gar Ausstellungen hat sie nichts übrig. Die Zeit könnte man viel besser mit anderen Hunden verbringen (wo doch immer so viele da sind) und die Wartezeiten findet sie gähnend langweilig. Dafür ist sie super wesensfest und instinktsicher. Im Sommer 2010 haben wir mit ihr ein Hütetraining (Schafe) besucht und waren über ihren ursprünglichen Charakter sehr (freudig) überrascht. Während Amie sich im Spiel einen Spaß daraus gemacht hat, in die Schafherde zu laufen, so dass sie in alle Himmelsrichtungen laufen, hat Bommel zielsicher die Herde wieder zusammengetrieben. Bei ihrem Arbeitswillen würde sie sich sicher gut bei der Arbeit an der Schafherde machen (wir werden unseren Garten aber nun trotzdem nicht zur Schafweide umfunktionieren). Ende 2010 / Anfang 2011 war es dann endlich soweit: Bommel hatte ihren ersten Wurf und auch dort hat sich ihre Instinktsicherheit wieder gezeigt. Völlig unproblematisch und sicher hat sie im Januar 2011 zehn gesunde Welpen zur Welt gebracht und groß gezogen (natürlich mit unserer Unterstützung). Von dieser Anstrengung hat sie sich in erstaunlicher Schnelligkeit wieder erholt, mal abgesehen von ihrem Fell (wofür auch unsere Nummer 3 (siehe unten) verantwortlich ist. Auch nach ihrem Wurf hat sie das Spielen nicht verlernt - im Gegenteil. Sie beschäftigt sich den ganzen Tag über mit ihrer Tochter und es ist eine Freude, den beiden (oder dreien) zuzuschauen. Nur hat die Welpenzeit bei Bommel offenbar wieder Erinnerungen geweckt: Wir erwischen sie teilweise bei Unarten (an Kissen oder Decken nagen, ...) , zu denen sie offenbar von ihrer Tochter wieder ‘inspiriert’ wird. Nun planen wir für Anfang 2012 ihren zweiten Wurf und hoffen, dass der ähnlich positiv verläuft.
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Wilma wurde am 10. Januar 2011 geboren und war der letzte Welpe von insgesamt 10 Doesjes. Wir hatten zwar vorher schon hin und her überlegt, ob wir uns aus dem Wurf eine Hündin behalten, aber erst muß man ja mal abwarten, was denn dabei ‘herauskommt’ und ob der Zwerg wohl charakterlich in unser kleines Rudel passen könnte. Wilma hatte von Anfang an einen herrlichen Charakter - immer gut aufgelegt und mit großer Freude und viel Schwanz-Wedeln werden wir nach wie vor begrüßt, auch wenn wir nur mal kurz für 2 Minuten in der Küche waren. Sie ist ein richtiger Gute-Laune-Hund und super aktiv - also ein typischer Schapendoes. Ein Zwischenbericht im Juli 2011 (Wilma ist nun schon ein halbes Jahr alt): August 2011: Dezember 2011: Wir sind sehr gespannt, wie sie sich weiter entwickeln wird und werden natürlich über sie berichten.
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